Wanderung am Teckberg „Von Bank zu Bank mit vielen Aussichten“

Hervorgehoben

Einige der 14 Bänke werden ihre Geheimnisse preisgeben

14. Mai (= deutschlandweiter „Tag des Wanderns“, der die Bedeutung des Wanderns als Kulturgut, Beitrag zur Gesundheit und das ehrenamtliche Engagement für Wege und Natur betont)

Termin: 14. Mai 2026
Treffpunkt: 13.00 Uhr, Wanderparkplatz Bohl
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr
Wanderführer: Karl-Heinz Ritter (Alt-Owen Förderkreis) und Norbert Rumberger (Schwäbischer Albverein, OG Owen)
Anmeldung: bis 13. Mai erwünscht bei Norbert Rumberger (0171 2649115 bzw. norbert.rumberger@t-online.de) oder Karl-Heinz Ritter (07021 56282 bzw. khritter53@gmail.com), spontane Teilnahme jedoch möglich
Route: orange markierte Bänles-Tour im Flyer: Parkplatz Bohl – Schafstall – Parkplatz Bölle – Parkplatz Hörnle – Hohes Bol – Parkplatz Bohl
Wanderstrecke: ca. 6,5 km, 270 Hm im Auf- und Abstieg, reine Gehzeit ca. 3 Stunden
Nähere Angaben zur Wanderung: Wir starten am Wanderparkplatz Bohl nach Osten und halten uns rechts, um auf dem Panoramaweg zuerst in Richtung Schafstall, dann über das Bölle hoch zum Parkplatz Bölle zu wandern. Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichen wir einen wenig bekannten, aber ebenen und schmalen Halbhöhenweg. Über diesen wandern wir zum Freizeit- und Grillplatz beim Hörnles-Parkplatz. Das nächste Ziel ist das Hohe Bol und auf dem Rückweg erreichen wir am Straßenwärterhäuschen den Hauptwanderweg HW1. Von hier aus geht es abwärts, vorbei am Schützenhaus zum Startpunkt.
Auf unserer Rundwanderung wollen wir bewusst Ruhebänke aufsuchen und ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken, wobei sie uns dann hoffentlich ihre eigene Geschichte erzählen. Außerdem belohnen uns bestimmte Ruhebänke mit überwältigenden Aussichten, die uns einladen, unsere nähere Heimat einfach zu genießen.
Schwierigkeitsgrad: mittel, gute Grundkondition und Trittsicherheit sind erforderlich; die Wege sind überwiegend naturbelassene Wege, die auch mal rutschig sein können. Vom Schafstall bis zum Abzweig Halbhöhenweg ist ein etwas steilerer Anstieg zu bewältigen (ca. 1 km).
Ausrüstung: witterungsgemäße Kleidung, Stöcke können hilfreich sein, genügend zu Trinken, Snack oder Rucksackvesper
Einkehr: im Anschluss möglich, nach Absprache

Schwäbischer Albtrauf mit Burgen und Ruinen

Hervorgehoben

Eine landschaftlich reizvolle Wanderung mit herrlichen Ausblicken auf das Lenninger Tal.

Termin: 09.05.2026
Treffpunkt: 10.00 Uhr am Bahnhof in Owen zur Fahrt mit der Tälesbahn nach Oberlenningen
Fahrpreis: Ticketpreis ÖPNV
Rückkehr: ca. 17.00 Uhr am Bahnhof in Owen
Wanderführer: Markus Einselen
Anmeldung: Bitte bis 07.05.2026 per Mail [mbeinselen@web.de] oder telefonisch [015738808381] bei Markus Einselen
Route: Bahnhof Oberlenningen, Tobeltal, Mittagsfels, Engelhof, Diepoldsburg, Ruine Rauber, Sattelbogen, Gelber Fels, Burg Teck, Bahnhof Owen
Wanderstrecke: 14 km, 4 h reine Gehzeit, 540 Hm
Nähere Angaben zur Wanderung: Die Wanderung führt durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit seinem natürlichen und ursprünglichen Landschaftsbild. Zu Beginn geht es ein paar Schritte noch durch den Ort, bevor es durch das Tobeltal hinauf in Richtung Mittagsfelsen geht. Vom Ausblick am Mittagsfelsen werden die Ausmaße der ehemaligen Papierfabrik Scheufelen deutlich. Zur rechten Seite grüßt bereits der mächtige Gelbe Fels (Juragestein) herüber, über den später hinweggegangen wird. Weiter geht es nun über den Engelhof und die Diepoldsburg zur Ruine Rauber. Von dort gelangen wir über einen schmalen, zum Teil steilen Waldpfad hinunter zum Sattelbogen, um dann gleich den Anstieg zum Gelben Felsen zu nehmen. Oben angekommen entzückt ein phantastischer Blick hinunter ins Lenninger Tal. Jetzt sind es nur noch 1000 m in leichter Steigung zum letzten Besichtigungsziel auf dieser Wanderung. Imposant steht die Burg Teck vor uns. Ein Rundgang auf der Teck mit eventueller Turmbesteigung zeigt die unglaublich reizvolle Landschaft der Albhochfläche wie auch der weite Blick ins Albvorland mit dem Neckartal.  Nach ausreichender Verweildauer beginnt der letzte Teil der Wanderung. Auf dem HW1 geht es auf angenehmen Wegen hinunter in Richtung Owen.
Schwierigkeitsgrad: mittel, gute Grundkondition mit Trittsicherheit erforderlich, vor allem bei Nässe, da auch kleine Trampelpfade dabei sind.
Ausrüstung: stabile Wanderschuhe, Stöcke können hilfreich sein, genügend Getränk, evtl. Rucksackvesper
Einkehr: möglich im Biergarten Engelhof und/oder auf der Burg Teck

Wildes Deutschland – die Schwäbische Alb

Filmtipp –  vor unserer Haustür liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost zersetzen, entstanden viele extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder Burg Burg Teck thronen auf den Berghängen des Albtraufs. Der Eichelhäher nimmt die Zuschauer:innen mit in die Wacholderheide, Markenzeichen der Schwäbischen Alb.

Dieser einzigartige Lebensraum entstand durch Wanderschäferei. Schafe fressen keine stacheligen, giftigen und bitteren Pflanzen. Silberdisteln, Frühlingsenziane, Küchenschellen und seltene Orchideen wie Hundswurz, Bocksriemenzunge oder Hummelragwurz konnten gedeihen. Doch die Wacholderheiden drohen zu verschwinden. Viele Schafe gibt es dort nicht mehr.

Wildes Deutschland – die Schwäbische Alb
Noch bis Ende März finden Sie den Film in der ARD-Mediathek. Er macht Lust darauf, die Schwäbische Alb zu entdecken. Gerne bei einer unserer  Wanderungen.