Rückblick Besuch der Falkensteiner Höhle am Samstag, 16.06.2018

Unter dem Motto „Faszination Wasser“ hatte Dieter Bounin zur Befahrung der Falkensteiner Höhle eingeladen.
Schon um 10 Uhr wanderte die Gruppe zur Höhle hinunter, da sich inzwischen eine weitere Gruppe zur Höhlenbefahrung angemeldet hatte. Dort erwartete uns unser Höhlenführer Stefan Kadelbach mit dem für jeden maßgeschneiderten Neoprenanzug und -socken. Dann ging es los. Die Helme wurden aufgesetzt und gleich ging es einige Meter in der Hocke durch das Wasser in den schwarzen Schlund.
Bald öffnete sich die Decke, die Füße mussten Halt im etwas tieferen aufgewühlten Wasser suchen, die Hände tastend an der Höhlenwand. Immer wieder konnte man kleinere Tropfsteine, Strudel- bzw. Kolklöcher, Lehmbänke und einige Tintenfisch-Versteinerungen im Stirnlampenlicht erkennen. Bei so vielen Stirnlampen war die Höhle richtig ausgeleuchtet. Eine Halle war dann eine gute Stelle, sich zu sammeln.
„Wollt ihr es wild?“, fragte Stefan, „hier geht es durch das Schlüsselloch. Haltet den Kopf hoch, dreht euch mit der Schulter, dann kommt ihr durch. Wer das nicht möchte, es gibt auch einen bequemeren Weg.“
Danach wanderten alle im brusttiefen 7°C kalten Wasser. Durch manche Anstrengungen musste man sogar etwas schwitzen. An der langgezogenen Lehmbank wurden einfach mal die Stirnlampen ausgeschaltet. Interessant war dann der Weitergang im absoluten Schwarz. Beim Goldgräberstollen – dort hatten Menschen einmal nach Gold gesucht – durfte man schätzen, wie weit wir nun in der Höhle sind. Bis zu 2000m wurden geschätzt: es waren genau 470m.

Hier war auch unser Umkehrpunkt, da sich hier der erste Syphon befindet. Diesen kann man nur auf dem Rücken schwimmend, also mit der Nase nach oben, überwinden. Es ist ein Luftspalt von ca. 5cm vorhanden, Syphonlänge ca. 4m.
Der Rückweg gestaltete sich nicht mehr so anstrengend. Jetzt konnte man eher die versteckten Schätze der Höhle entdecken. „Achtet mal darauf, wie ihr die Luft beim Höhlenausgang empfindet“, machte Stefan Kadelbach die Teilnehmer aufmerksam. Tatsächlich konnte man den Wald richtig riechen, das Grün der Blätter empfand man richtig intensiv.

Etwas mehr als 2,5h hatte der Höhlengang gedauert. Alle waren richtig begeistert. Mit einigen Verrenkungen schaffte man es wieder aus dem Neoprenanzug. Dann ging es zur Grillstelle mit vorbereitetem Feuer, um in geselliger Runde den Hunger und Durst zu stillen. Es war ein sehr schöner Tag.

Erfolgreicher Landschaftspflegetag bei den Hinteren Linden

Die Ortsgruppe Owen organisiert seit drei Jahren einen Landschaftspflegetag.
Unterstützt werden wir von der Stadt Owen, dem Landschaftspfleger Jörg Schmid und freiwilligen Helfern. Am 7. April 2018 meldeten sich 15 Mitglieder zu den anstehenden Arbeiten im Bereich Hintere Linden/Ulmer Weg.

Bei idealem Aprilwetter und guter Stimmung trafen sich die Helfer um 9:15 Uhr bei den Hinteren Linden. Nach kurzer Erklärung der anstehenden Arbeiten durch Jörg Schmid begann das Abräumen der Verbuschung an den Steilhängen.
Mit Rechen, Gabeln, Müllsäcken und viel Kraft und Ausdauer machten sich die Helfern daran, am Hang Meter um Meter das vorgeschnittene Gestrüpp nach unten zu befördern. Ebenso wurden große Steine beseitigt und Müll unserer Mitbürger aufgelesen.
Die mit dichten Brombeer- und Schwarzdornsträuchern zugewucherten Flächen wurden Tage vorher freigeschnitten. Nun kann die Sonne den Boden wieder erwärmen und die bodennahen Tiere zum Leben erwecken. Die Pflanzensamen erreichen den nährenden Boden und es entwickelt sich dadurch eine artenreiche Pflanzenwelt.
Auch dieses Jahr setzte sich die Gruppe aus allen Altersgruppen zusammen. Unsere Bürgermeisterin Verena Grötzinger hat uns einmal mehr tatkräftig und vorbildlich durch ihre Mitarbeit unterstützt. Durch diese Mitarbeit zeigt uns die Stadt Owen, dass sie diese Form der Heimatgestaltung durch landschaftspflegerische Maßnahmen anerkennt und fördert.
Nach 4 Stunden war ein großes Gebiet bearbeitet, riesige Gestrüpphaufen aufgetürmt, die letztlich als Asche der Natur zurückgegeben werden.
Die ehrenamtlich arbeitenden Helfer waren müde – aber auch stolz und zufrieden mit der geleisteten Arbeit. Neben dieser ökologisch sinnerfüllenden Arbeit hat es auch allen wieder viel Spaß gemacht.
Mit einem zünftigem Vesper am Schafhof hat sich der Albverein sowie Jörg und Bettina Schmid bei den Helfern bedankt.
Es war ein anstrengendes aber schönes Gemeinschaftserlebnis, mit interessanten Erkenntnissen zu Schafweide und Kulturlandschaft.
Herzlichen Dank an die ehrenamtlichen Helfer – auch im Namen von Lurchi und Seidelbast.

Norbert Rumberger
Vorsitzender

Jetzt anmelden – Tagesbusausfahrt an den Brombachsee

Brombachsee – modern & historisch
Schifffahrt, Schloss und Brauerei

Abfahrt Owen: Parkplatz Teckhalle – 7:00 Uhr
Abfahrt Dettingen: Bahnhof – 7:10 Uhr

Fahrt nach Ramsberg.
Um 11:00 Uhr beginnt die Schifffahrt mit dem einzigartigen Trimaran auf dem Großen Brombachsee.
Nach dem Mittagessen an Bord besichtigen wir in Ellingen das prächtige Barockschloss mit wunderschöner Schlosskirche, Prunkräumen und Festsaal. Anschließend werden wir im Fürstlichen Brauhaus erwartet und werfen bei einer Führung einen Blick in die historischen Gebäude, in denen das Kupfer-Sudwerk steht. Wir erfahren alles Wissenswerte rund ums Bier und sehen, riechen und schmecken, wie und wo Bier in handwerklicher Qualität entsteht.
Nach einer gemütlichen Kaffeepause in der ehemaligen Römerstadt Weißenburg Rückfahrt um 17:30 Uhr.
Ankunft: ca. 20:00 Uhr.

Gäste sind herzlich willkommen.
Reisepreis: Mitglieder 59,00 €/Person, Nichtmitglieder 62,00 €/Person
Inkl. Leistungen: Busfahrt, Schifffahrt inkl. Mittagessen, Führung und Eintritt Barockschloss, Führung im Fürstlichen Brauhaus mit Probe (2 x 0,3l Bier und Tafelwasser)

Weitere Infos und Anmeldung bei Ursula Brandt – Tel. 07021-83433

Bericht: Wanderung zur „Blauen Tafel“ am Samstag, 8.7.2017

„Wie im Heimatfilm – eine tolle Idee!“ – sprachen einige der Wanderteilnehmer ergriffen von dem sich bietenden Bild: herrliche Aussicht in das Lenninger Tal, über Owen und in das weite Vorland; rot beleuchteter Horizont und rote untergehende Sonne; andächtige Klänge aus den Lenninger Albhörnern; Kuhglockenläuten – wie im Allgäu!

Gestartet wurde die Tour „zur Blauen Tafel“ mit einer kleinen Stadtführung von Wanderführer Dieter Bounin. Ab den Streuobstwiesen übernahm die Kräuterpädagogin Ursula Sander zur Kräuterführung u. a. mit der Erklärung, was es alles für einen Kräuterbuschen zu sammeln gibt.

Nach dem schweißtreibenden Aufstieg mit vielen Haltestellen wurde die spontan eingerichtete Trinkpause mit verschiedenen Getränken unter dem großen, schattenspendenden Walnussbaum im Klaffert von den Gästen gerne angenommen.

Der Weg führte nun über den Magerrasen am Bölle vorbei und entlang dem Pferchacker in Richtung Brucken. Ein schöner Rundblick von der Baßgeige bis zum Hohenbol, tolle Lichtspiele am Himmel, angenehm kühlender Wind ließen unsere Herzen höher schlagen. Mit einem Löwenzahnwässerle verabschiedete sich die Gruppe vom Teckberg, durchquerte Brucken. Gerne hätten wir die Füße im Mühlkanal gekühlt.

Ein kurzer Halt bei den neugierigen Ziegen an der Bruckener „Steige“, auf der Hochfläche konnte man schon die einladenden Töne der Lenninger Albhornbläser hören. Das Team um Bettina Schmid hatte sich auf die inzwischen hungrigen Gäste eingestellt: Frisch gegrillte Lammrote und Teckburger und erfrischende Getränke. Als roter Ball ging so langsam die Sonne unter. Ein Mond war weit und breit nicht zu sehen. Regentropfen fielen vom Himmel. Soll das das jähe Ende dieser romantischen Feier sein?
Der Schirm wurde jedoch schnell wieder eingepackt, unsere Albhornbläser gaben noch ein kleines Ständchen, bevor sie die Gruppe mit ihren Klängen zum Abstieg nach Owen verabschiedete.